Praxisforen & Keynote

 

Keynote: „Humor in der Werbung“ – René Heymann

Das Thema „Humor in der Werbung“ ist ein Teil der von René Heymann entwickelten „Radical Meaningful Branding Strategie“, also der Sinn stiftenden Markenstrategie. Dabei spielt Humor – oder besser Unterhaltung – eine wesentliche Rolle. Humor ist ein wichtiger Teil der Kultur. Es gibt mittlerweile so viele Comedians im TV und Internet: jeder findet jemand anderen lustig oder unterhaltsam, es gibt keinen Konsens über Humor. Warum kann jemand eine traurige Geschichte erzählen und fast alle stimmen zu, dass dies eine sehr herzbewegende Geschichte ist? Warum ist das bei lustigen Geschichten komplett anders: Jemand findet das sehr lustig und jemand anderes findet dies gar nicht lustig! Und was hat das mit „Humor in der Werbung“ zu tun? In seiner Keynote gibt René Heymann eine Einführung tief ins limbische System des Gehirns, um zu erfahren, warum Werbung, die unterhält bis zu 9 mal schneller an- und aufgenommen wird. Damit wird die Sichtweise auf Werbung entscheidend verändert.

René Heymann

…ist Gründer und bis heute Geschäftsführer von HeymannBrandt, der Agentur für kreative und interaktive Markenkommunikation. Er ist u.a. der Erfinder der legendären „We Kehr For You“- Kampagne der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), die 1999 startete und die bis heute zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Kommunikation in Deutschland zählt. In seiner Agentur verantwortet er den Bereich Marken-Strategie und ist regelmäßig Impulsgeber auf Tagungen und Kongressen.

 

Statistik in der Kommunikation – Dr. Wolfgang Schmitt

Valide Zahlen sind ein bedeutender Baustein für die Krisenkommunikation; Mit Zahlen kann man in den sozialen Medien guten Content erreichen; Zahlen als Freisteller sind ein Hingucker in Geschäftsberichten und Publikationen. Und auch wenn Presseleute mit Zahlen meistens eher fremdeln, sollte die Statistik ein fester Bestandteil der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sein. Der Workshop beabsichtigt, den korrekten Umgang mit Daten zu zeigen. Dabei erfahren Sie: Was sind die Grundlagen der Datenerhebung? Wie wird der Datenbedarf ermittelt und wie werden Ziele festgelegt? Welche Kommunikationsziele gibt es zu erreichen? Welche Daten sind dazu nötig und woher bekomme ich diese? Wie lassen sich Daten als Faktenbasis für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit schaffen, strukturieren, analysieren und kommunizieren? Wie lassen sich Daten verständlich und aussagekräftig sowie belegbar darstellen?

Dr. Wolfgang Schmitt

… kennt als Leiter Statistik im Zentrum Kommunikation der Diakonie Deutschland alle relevanten Zahlen und bereitet sie auf für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er hat den Vorsitz des Fachausschusses Statistik der Diakonie und den Vorsitz des Fachausschusses Statistik der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.. Außerdem ist er Mitglied im Statistischen Beirat des Statistischen Bundesamtes.

 

Krisenkommunikation – Jörg Schumacher

Wenn der Brand brennt – wie man richtig in der Krise handelt! Viele gemeinnützige Organisationen beschäftigen sich erst mit (Krisen-) Kommunikation, wenn es zu spät ist. Frei nach dem Motto: Wir sind die Guten, uns kann gar nichts Böses passieren! In diesen Krisen zeigt sich die Qualität einer Kommunikationsabteilung in der Substanz und der Schnelligkeit der Reaktion. Wie kann man vorbeugen, wenn die Krise noch nicht da ist? Welche Vorkehrungen kann man treffen, damit schon kleinere Krisenszenarien aufgefangen werden können und größere entweder gar nicht entstehen oder aber konsequent angegangen werden? Dies alles lernen Sie in unserem Workshop. Dafür gibt es Grundregeln, nach denen man die Krise benennen, einordnen und reagieren kann, aber auch klare Maßnahmen, die man vorher treffen kann: Wer ist in meinem Haus überhaupt sprachberechtigt? Wie ist unsere „Befehlskette“ in einem Notfall? Ein detaillierter Ablaufplan ist ebenso ratsam wie ein Durchspielen der Situation, bevor sie eintritt. Wie werden die Medien reagieren? Welche Argumente oder Geschichten kommen dabei heraus? Die Stärke der Krisenkommunikation ist, das Undenkbare zu denken – und dann richtig zu reagieren.

Jörg Schumacher

… ist Kommunikationsprofi von der Pike auf. Er ist Absolvent der Springer Journalistenschule und arbeitete elf Jahre bei BILD, unter anderem als stellvertretender Redaktionsleiter und stellvertretender Nachrichtenchef. Nach fünf Jahren als Blattmacher und Chefredakteur in der Bauer Media Group für verschiedene Titel folgte die Chefredaktion des nationalen Stadtmagazins PRINZ im Jahreszeitenverlag. Heute beschäftigt er sich als Unternehmensberater und ehemaliger Journalistischer Direktor des Institutes für Verbraucherjournalismus (IfV) rund um die Uhr mit der Darstellung und Aufbereitung von Informationen für Unternehmen und berät Verbände und Institutionen.

 

Kampagnenarbeit – Sebastian Wilke

Von der Planung zur Umsetzung. Im Workshop werden verschiedene Kampagnenformate wie Social-Media Kampagnen oder Plakatkampagnen besprochen und gezeigt, wie Sie die Inhalte der Imagekampagne zum 175-jährigen Jubiläum der Diakonie regionalisieren und für Ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.

 

Website-Relaunch – Anieke Becker

Die Diakonie Deutschland will mit dem Refresh der Webseiten besser auf ihre Kund:innen eingehen. Bei so unterschiedlichen Zielgruppen eine Herausforderung. Wir wollen Ihnen in diesem Workshop unseren Fahrplan vorstellen: Strategieentwicklung, quantitative und qualitative Analyse der Webseiten, Zeitplan, Agenturauswahl sowie die Einbindung von Stakeholdern. In dem Workshop werden wir von unseren Erfahrungen berichten und wollen uns mit Ihnen austauschen: Was sind Ihre Erfahrungen? Wo machen Synergien innerhalb der Diakonie Sinn? 

Anieke Becker

… ist Online-Koordinatorin im Zentrum Kommunikation der Diakonie Deutschland.

 

Corporate Influencer – Alexander Nuck

Corporate Influencer – das Salz in der Personal-Marketingsuppe
Alle im Unternehmen können Recruiter*innen sein – warum also auf externe Influencer*innen setzen, wenn doch die besten Botschafter*innen im eigenen Unternehmen sitzen? In diesem Workshop präsentiert Alexander Nuck am Beispiel des Epilepsiezentrums Kleinwachau in Radeberg, wie Corporate Influencing erfolgreich gelingen kann. Welche Ressourcen werden dafür benötigt, wie werden Mitarbeiter:innen zu Influencer:innen, wie tragen diese schließlich zur Personalgewinnung bei und welche weiteren positiven Faktoren bringt dieser Ansatz mit sich?

Alexander Nuck

… ist Leiter Unternehmenskommunikation im Epilepsiezentrum Kleinwachau, Radeberg. Mit Förderung des ESF rückenwind+ Programmes hat er dort seit 2018 Unternehmens-Influencer:innen aufgebaut und geht mit seinem Team neue moderne Wege in der Kommunikation einer Erkrankung, die leider noch für viele Menschen ein Tabu darstellt: Epilepsie

 

Kleine Videos – einfach und mobil

Mit dem Handy filmen kann jeder – aber wie am Besten und wie wird das gedrehte Material richtig verarbeitet? Social Media bietet viele Möglichkeiten. Fotos, Reels, Stories? Das Team von ancorafilm verschafft einen Überblick in die Social Media Welt. Hat Tipps und Kniffe für den richtigen Dreh mit dem Handy dabei, stellt passende Werkzeuge wie Gimbals oder Mikrofone vor und erklärt im einfachen Beispiel die ersten Schnitte auf dem Handy.

Julia Claußen

… ist Geschäftsführerin von ancorafilm, einer kreativen Gruppe von Filmemachern aus Norddeutschland.

 

Podcasts – Daniel Wagner

Fast jeder hört sie, und es werden immer mehr: Podcasts sind längst ein To-Go-Medium, und auch die Diakonie Bayern podcastet bereits seit längerem. Der Workshop beantwortet alle Fragen rund um Technik, Soft- und Hardware (wir bringen den ganzen Kram natürlich mit), gehen der Frage nach, was das ganze kostet, wie man den eignen Cast eigentlich ins Netz und zu iTunes bekommt, welche Formen es gibt und welche sich für die Diakonie eignen (und welche vielleicht eher nicht), ob man Musik klauen darf oder nicht – kurz: 12 Tipps, wie der Podcast garantiert klappt.

Daniel Wagner

… ist Theologe, Journalist und seit mehr als zwanzig Jahren Pressesprecher und Medienreferent beim Diakonischen Werk Bayern. Zuvor war er bei Agenturen, der Filmbranche und im Hörfunk und Fernsehen des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks tätig. Seit Frühjahr 2020 ist er mit MIKA, dem Podcast der Diakonie Bayern, auf Sendung.

 

Reduce to Max – Erklärvideos selbst machen

Knapp, visuell, vielleicht sogar humorvoll – Erklärvideos sind beliebt. Sie bringen Komplexes schnell & simpel auf den Punkt. Sie veranschaulichen potentiell alles: eine Organisation, eine Methode, ein Projekt. Und sind damit ein vielversprechendes Instrument für die Öffentlichkeitsarbeit. Der Workshop zeigt beispielhaft Wege, Erklärvideos zu realisieren – auch ohne Agentur. Nach einem Input zu Tools & Methoden geht es ums Selbstmachen. Die Teilnehmenden konzipieren ihr eigenes 1-minütiges Video. Herausforderungen sind zum Beispiel: Wie erzähle ich eine Geschichte? Wie reduziere ich Komplexität? Wie texte ich  kurz und verständlich? Der Workshop richtet sich auch an diejenigen, die keine eigenen Videos planen, sondern einfach Lust am Schreiben und Gestalten haben. Anhand des Erklärvideoformats lassen sich Dinge üben und ausprobieren, die generell beim Texten helfen: von der Kunst des ersten Satzes über den Perspektivwechsel bis zur bildlichen Sprache. 

Alexander Wragge

… ist Referent für E-Learning und digitale Veranstaltungsformate beim Verband der diakonischen Dienstgeber in Deutschland (VdDD). Aktuell entwickelt er Erkärvideos und E-Learning-Inhalte zur Arbeit in diakonischen Unternehmen.

 

Themen und Kanäle: Crossmediales Arbeiten – Matthias Sobolewski

Von der Botschaft zur Nachricht – was kann ein Newsroom-Workflow leisten? Praktische Bespiele wirkungsvoller Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung eines modellhaften Kommunikationskonzepts im multimedialen Newsroom.

Matthias Sobolewski

… leitet als CvD den Newsroom der Diakonie Deutschland. Der Journalist war zuvor viele Jahre als Parlaments-Korrespondent für Finanzpolitik und Redaktionsleiter Politik für die Nachrichtenagentur Reuters in Berlin tätig.

 

(Take it) EASY – Katja Gast

Ein Social Intranet ist so viel mehr als ein Intranet. Es ist eine digitale Plattform, die der personalisierten Information, der Zusammenarbeit und dem Austausch dient und zudem unterschiedliche Technologien in einer Anwendung bündelt: innerhalb einer Organisationsstruktur, aber auch weit darüber hinaus. Aus dem klassischen Intranet wird damit der einfache und sichere Einstieg in einen digitalen Arbeitsplatz. In diesem Workshop wird anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht, wie ein Social Intranet sowohl innerhalb einer Organisationsstruktur als auch in der Verbandslandschaft eingesetzt werden, starre Kommunikationsstrukturen aufbrechen, die Zusammenarbeit von Kolleg*innen erleichtern, die Kollaboration von (externen) Netzwerkpartner*innen ermöglichen sowie Wissen bündeln und nachhaltig zur Verfügung stellen kann.

Katja Gast

… ist seit April 2021 bei der Diakonie Deutschland und im EWDE für die Themen Innovation und Digitalisierung verantwortlich. Vielfältige Erfahrungen als Lehrkraft und Dozentin, als Autorin sowie als Beraterin und Fortbildnerin im Rahmen des Innovationsmanagement, der Organisationsberatung, des Change-Management, des Projektmanagement, in der Teamentwicklung und im Coaching für sozialwirtschaftliche Unternehmen, Wohlfahrtsverbände und kommunale Verwaltungen  helfen ihr dabei, die Nutzer*innenperspektive und Bedürfnisse in die Entwicklung neuer Ideen einzubringen.